Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mich echt umtreibt. Seit Jahren plane ich die Routen für unsere kleinen Lastwagen selbst, aber mit dem neuen Fuhrpark wird das einfach zu viel. Ich habe gehört, dass manche Speditionen jetzt auf eine Tourenoptimierung mit künstlicher Intelligenz setzen. Das klingt einerseits verlockend, weil ich mir den Kopf über die effizientesten Wege nicht mehr zerbrechen müsste. Andererseits frage ich mich, ob so ein System wirklich die ganzen kleinen Unwägbarkeiten des Alltags kennt, wie Baustellen oder besondere Kundenwünsche. Irgendwie fühlt es sich an, als würde ich die Kontrolle abgeben.
Ich verstehe den Druck total. Die Vorstellung das Lenkrad einem Computer zu überlassen fühlt sich wie Kontrollverlust an auch wenn die Aussicht auf weniger Kopfzerbrechen verlockend ist.
Aus logistischer Sicht macht Tourenoptimierung mit KI Sinn. Bessere Auslastung Vorhersage von Staus weniger Leerlauf. Doch sie braucht aktuelle Daten klare Grenzwerte und eine verlässliche Notfallregel damit Baustellen Kundenwünsche und Notfälle nicht einfach ignoriert werden.
Ist das so gemeint dass die KI die ganze Tour eigenständig fährt und der Mensch nur noch zuschaut? So klingt es vielleicht aber vermutlich geht es um Vorschläge.
Ich bleibe skeptisch Baustellen und Ausnahmesituationen wie soll ein Algorithmus die Alltagswürze wirklich greifen ohne dass ein Mensch am Ende die Entscheidung revidiert.
Eine andere Brille Tourenoptimierung als Entscheidungsunterstützung statt Ersatz du bleibst verantwortlich aber du bekommst einen intelligenten Assistenten der Ausnahmesituationen vorschlägt.