Ich stehe gerade vor einer Entscheidung, die mir Kopfzerbrechen bereitet. Nachdem ich jetzt ein Jahr lang einen reinen Elektrowagen gefahren bin, überlege ich ernsthaft, für unser nächstes Auto wieder auf einen Plug-in-Hybrid zu wechseln. Der Gedanke, auf Langstrecken einfach tanken zu können, ohne mir Gedanken über Ladesäulen machen zu müssen, wirkt plötzlich sehr verlockend. Andererseits habe ich mich wirklich an die Ruhe und das direkte Ansprechverhalten des E-Antriebs gewöhnt. Ich frage mich, ob ich diesen Komfort im Alltag wirklich opfern möchte, nur für die paar Male im Jahr, wo wir weiter wegfahren.
Der Gedanke ans Langstrecken tanken reizt mich, doch der ruhige direkte Antrieb des Elektroautos hat sich festgesetzt und fühlt sich gut an.
Analytisch gedacht zahlt sich der Wechsel zum Plug in Hybrid nur aus wenn ihr die Langstrecken wirklich selten nutzt und die Ladeinfrastruktur zuverlässig ist.
Der Begriff Plug in Hybrid klingt wie eine Brücke zwischen zwei Welten und macht die Entscheidung komplizierter als gedacht.
Was ist euch wichtiger die absolute Ruhe im Alltag oder doch die Freiheit bei langen Strecken ohne Planung?
Ich bleibe skeptisch ob das vermeintliche Tankglück wirklich hält wenn man merkt wie viel Spielraum für Akkuleistung fehlt und wie oft man tatsächlich laden möchte.
Vielleicht lohnt es sich das thema neu zu denken und statt einer klaren wahl zwischen zwei systemen zu suchen einfach zu prüfen wie flexibel das fahrzeug wirklich ist Wer sagt dass zwei optionen die einzige lösung sind?