Ich war letzte Woche auf einem Konzert, und irgendwie hat mich die Stimmung zwischen den Songs total aus dem Flow gerissen. Die Band war super, aber diese langen, unbeholfenen Pausen, in denen nur das Schlagzeugklappern zu hören war, haben die Energie für mich immer wieder abgewürgt. Ich frage mich, ob das anderen auch so geht oder ob ich da einfach zu empfindlich bin.
Das mit den Pausen nervt echt, vor allem wenn der Rest knallt und dann wieder Stille kommt. Vielleicht geht es mehr Leuten so und es hängt von der Bühne oder dem Mischpult ab. Flow wird dadurch manchmal unterbrochen und das fühlt sich blöd an.
Vielleicht ist das Timing Absicht eine Art Raum zu lassen statt zu hetzen. Pausen können das Tempo gewichten und die Erwartung schärfen. Es ist kein persönliches Versagen sondern eine gestalterische Entscheidung.
Ich weiß nicht wie stark du dich darauf konzentrierst doch manchmal wirkt das Schlagzeugklappern wie ein technischer Hinweis und man überhört darin die Melodie. Vielleicht liegt das auch daran dass die Technik den Klang zentriert statt die Stimmung zu tragen.
Was wenn die frage selbst infrage gestellt wird und die Pause nicht als Mangel sondern als eigener Rhythmus gesehen wird.
Hat dir so etwas auch schon mal den Flow genommen und du fragst dich ob das nur bei bestimmten Bands passiert?
Vielleicht ist es hilfreich die Sicht zu öffnen und die Stille als eigenes Klangspektrum zu sehen statt sie automatisch zu bewerten.