Was steckt dahinter, dass der status quo von politikern genutzt wird?
#1
Ich war letzte Woche bei meiner Familie zu Besuch und mein Onkel, der sonst immer sehr zurückhaltend ist, fing plötzlich an, über die politische Lage in unserem Nachbarland zu reden. Er meinte, das sei alles nur noch ein großes Schachbrett für die Mächtigen. Das hat mich irgendwie nicht mehr losgelassen, seitdem ich wieder zu Hause bin. Ich frage mich, ob andere auch das Gefühl haben, dass manche Konflikte absichtlich am Köcheln gehalten werden, weil ein gewisser Status Quo für bestimmte Akteure einfach bequemer ist. Ich kann diese Idee nicht richtig einordnen.
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#2
Mir schwirrt das Bild vom Schachbrett der Mächtigen im Kopf herum und ich merke, wie emotional mich dieser Gedanke macht.
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#3
Aus der Perspektive der Politikwissenschaft wirkt es plausibel dass Konflikte manchmal als Druckmittel dienen doch eine pauschale Behauptung zeigt oft mehr als sie erklärt.
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#4
Vielleicht verstehe ich es falsch und lasse mich von der Idee mitreißen dass alles absichtlich gesteuert wird obwohl es eher ein Spiel mit vielen Akteuren und Zufällen ist.
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#5
Ich bleibe skeptisch und frage mich ob die Geschichte von Mächten die Konflikte kontrollieren wirklich hält oder ob sie mehr über unsere eigenen Ängste erzählt.
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#6
Warum sollten Konflikte als Schachfiguren gesehen werden statt als lebendige Recherchen und Gespräche die sich aus vielen kleinen Entscheidungen zusammensetzen?
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#7
Vielleicht geht es nicht nur um Mächte sondern um Muster die sich wiederholen und die uns zeigen dass auch Unsicherheit ihre eigene Logik hat.
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