Was steckt hinter andauernder müdigkeit und wie gehe ich damit um?
#1
Ich bin in letzter Zeit oft so erschöpft, dass ich mich frage, ob das noch normal ist. Nach der Arbeit schaffe ich es kaum noch, mich zu irgendwas aufzuraffen, und selbst am Wochenende fehlt mir die Energie für Dinge, die mir eigentlich Freude machen. Ich habe das Gefühl, mein Akku ist einfach dauerhaft leer. Kennt das jemand von euch? Wie geht ihr damit um, wenn ihr euch ständig ausgelaugt fühlt?
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#2
Ja das kenne ich. Wenn der Akku nach der Arbeit einfach leer bleibt und am Wochenende nichts wirklich Freude macht kann das sehr belastend sein. Oft hängt das mit Stress unregelmäßigem Schlaf und wenigen Pausen zusammen. Ich versuche dann mir kleine Rituale zu gönnen feste Zeiten für Schlaf kurze Spaziergänge und bewusstes Atemholen auch wenn es nur drei Minuten sind. Wenn es anhält ist es sinnvoll mit einer vertrauten Person darüber zu reden oder eine ärztliche Einschätzung nicht auszuschließen. Man muss sich selbst nicht durchhalten auch wenn der Alltag es fordert.
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#3
Aus einer analytischen Perspektive klingt Erschöpfung oft nach einem Signal dass dein System an Grenzen stößt. Vielleicht ist es eine Mischung aus chronischem Stress Schlafdefizit Eisen oder Schilddrüsenproblemen oder auch eine stille Depression. Die Frage wie du damit umgehst hängt davon ab was dich genau fordert Zu viel gleichzeitig zu wenig Pausen oder zu hohe Erwartungen. Es lohnt sich Muster zu beobachten statt nur Symptome zu bekämpfen Welche Aktivitäten ziehen dich mehr Energie welche eher ausbrennen
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#4
Ich höre öfter dass man einfach mehr raus oder mehr Sport treiben müsse doch so simpel ist es selten Vielleicht ist die Erschöpfung kein persönliches Versagen vielleicht ist sie ein Frühwarnsignal oder sogar normal in einer Leistungsgesellschaft die kaum stillsteht Oder ist das alles nur eine Projektion?
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#5
Vielleicht ist der Blick auf Erschöpfung zu eng Was wäre wenn das Thema nicht nur Akkustand sondern Rhythmus ist wann gönnst du dir Zeiten in denen nichts Effektives passieren muss und wie viel Nähe zu anderen dir Energie zurückgibt Statt sich nach einer perfekten Lösung zu sehnen könntest du kleine wiederkehrende Momente der Erholung schaffen Das Ziel wäre weniger das Wiederaufladen im klassischen Sinn mehr ein neutrales Aushalten des Moments ohne dass alles sofort wieder funktionieren muss
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