Seit ein paar Wochen habe ich das Gefühl, dass ich nach dem Mittagessen einfach komplett in ein Loch falle. Die Müdigkeit ist so überwältigend, dass ich mich kaum noch konzentrieren kann. Ich habe schon versucht, weniger Kohlenhydrate zu essen oder einen kurzen Spaziergang zu machen, aber dieses schwere Tief bleibt. Mich würde interessieren, ob das jemand von euch auch so kennt und was bei euch dahintersteckt.
Ja das kenne ich gut. Nach dem Mittag fällt es mir in ein Loch und ich suche erst mal nach Luft statt nach Lösungen. Die Konzentration verschwindet und der Kopf wird schwer, als würde er unter einer Decke schlafen. Manchmal frage ich mich ob das einfach Müdigkeit oder etwas anderes ist
Vielleicht steckt mehr dahinter als reine Müdigkeit. Nach dem Essen verändert sich der Blutzucker und der Insulinspiegel schwankt, dazu kann auch die innere Uhr eine Rolle spielen. Mir hilft es manchmal kurze Pausen zu machen, frische Luft zu schnappen oder helles Licht zu suchen, aber ich kann nicht versprechen dass es bei dir klappt
Oder es ist doch eher eine Gewohnheit die sich eingeschliffen hat. Man könnte vermuten der Alltag zwingt uns zu einem konstanten Tempo und danach kippt man nach dem Essen ab. Ist es nicht eher eine mentale Abfolge als eine biologische Ursache
Vielleicht geht es auch um Perspektive. Statt einer klaren Ursache versucht man sich dem Moment zu nähern und zu spüren was da wirklich passiert. Es kann sich anfühlen als ob der Tag sich wieder von vorne beginnt und man nur noch durch die Schichten von Müdigkeit schiebt
Ich habe so etwas auch erlebt und es war oft schwer zu greifen. Man fühlt sich einfach schwerfällig und der Kopf weigert sich zu arbeiten, dann denkt man dass es am Essen liegt oder am Wetter
Vielleicht ist das eine Richtung die man erkunden könnte ohne sofort eine Lösung zu suchen. Man spricht von einem Schlagwort wie Energiefluss oder Kreislauf der im Alltag oft nur dunkel bleibt und man öffnet den Blick für andere Muster statt nur zu suchen was zu tun ist