Was steckt hinter selbstloser hilfsbereitschaft im alltag?
#1
Ich sitze hier und denke über etwas nach, das mir letzte Woche passiert ist. Ich habe in der U-Bahn einem älteren Mann meinen Platz angeboten, und er hat mich nur sehr verbittert angesehen und abgelehnt. Seitdem frage ich mich, ob diese kleine Geste wirklich selbstlos war oder ob ich nur mein eigenes Bild von mir als hilfsbereiter Mensch bestätigen wollte. Es fühlt sich seltsam an, wenn eine Handlung, die gut sein sollte, plötzlich so zweideutig erscheint.
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#2
Das klingt belastend und ehrlich gesagt verwirrend. So eine kleine Geste kann plötzlich wie ein Spiegel wirken und dir zeigen was du dir von deiner Hilfsbereitschaft wünschst statt was passiert ist.
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#3
Vielleicht liegt der Knoten nicht in der Handlung selbst sondern in deiner Projektion deiner eigenen Hilfsbereitschaft und wie du dich durch andere bestätigt fühlst.
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#4
Vielleicht hat der Mann einfach schlechte Laune oder war nur müde und du liest zu viel hinein in die Situation.
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#5
Was wenn es hier weniger um Selbstlosigkeit geht als um das unruhige Gefühl das entsteht wenn eine scheinbar einfache Geste eine Frage an dein Selbstbild stellt?
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#6
Ich frage mich ob du wirklich etwas daraus lernen willst oder ob du die Stimmung anderer nutzen willst um deine eigene Geschichte zu bestätigen.
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#7
Vielleicht geht es nicht um gut oder schlecht sondern darum wie sich in einer überfüllten Stadt kleine Gesten zu einer neuen Sicht auf andere oder auf dich selbst verdichten.
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