Ich stecke gerade in einer komischen Zwickmühle. Seit dem letzten Major-Patch in meinem Lieblingsspiel fühlt sich das Balancing für mich einfach nicht mehr rund an. Besonders die Änderungen am Matchmaking haben dazu geführt, dass ich in den letzten Wochen fast nur noch extrem einseitige Spiele hatte. Es ist entweder ein völliger Dampfwalzen-Erfolg oder eine demoralisierende Niederlage, dazwischen gibt es kaum etwas. Das nimmt mir langsam die Freude, obwohl ich das Spiel eigentlich liebe. Ich frage mich, ob das nur an meiner Wahrnehmung liegt oder ob andere ähnliches erleben.
Das klingt wirklich anstrengend und ich spüre wie der Spaß schwindet wenn Balancing und Patch Anpassungen dein Spielgefühl so stark drehen
Vielleicht ist der Eindruck weniger dein Können als Muster im Matchmaking das in der letzten Zeit extreme Siege oder Niederlagen hervorbringt und die Mitte verschwinden lässt
Was wenn es gar nicht am Spiel liegt sondern an dir oder deinem Umfeld das sich in der letzten Zeit verändert hat?
Ich bleibe skeptisch und frage mich ob du wirklich nur seltene Zufälle siehst oder ob die Balance wirklich so unberechenbar ist
Vielleicht gilt der kitzel der Diskussion nicht das Gleichgewicht zu finden sondern das Balancing als offenes Experiment zu sehen das neue Fragen aufwirft
Manchmal hilft es eine Pause zu machen und zu schauen wie sich die eigenen Begegnungen in einer Woche entwickeln statt jetzt schon zu urteilen