Ich stehe gerade wirklich vor einer Frage, die mich beschäftigt. Seit wir versuchen, plastikfrei zu leben, ist unser Biomüll in der Küche ein Problem. Die Papiertüten, die wir nutzen, werden oft schon feucht, bevor der Eimer voll ist, und dann reißt alles. Jetzt hat mir jemand diese kompostierbaren Kunststoffbeutel empfohlen. Die fühlen sich aber genauso an wie normales Plastik und ich frage mich ernsthaft, ob die in der industriellen Kompostierung wirklich so verrotten, wie es versprochen wird. Irgendwie habe ich das Gefühl, damit vielleicht nur das Problem zu verlagern.
Das kenne ich gut ich verstehe deinen Ärger beim Plastikfrei leben Der Biomüll in der Küche macht Probleme Die Papiertüten sind nass und reißen bevor der Eimer voll ist Jetzt soll ein kompostierbarer Beutel die Lösung sein Doch in der Praxis frage ich mich ob er wirklich besser ist als normales Plastik in der Kompostierung
Aus Sicht der Kompostierung hängt viel davon ab wo ihr entsorgt Industrieanlagen brauchen besondere Bedingungen damit sich Beutel wirklich abbauen zuhause reicht oft nicht Die Beutel müssen Temperatur Feuchtigkeit und Verweilzeit erfüllen und das gilt nicht überall Zertifizierungen wie OK Kompost INDUSTRIAL geben Orientierung aber auch dort gibt es Ausnahmen
Du scheinst zu denken dass biologisch abbaubar gleich sofort erledigt ist Das ist eine irreführung Denn oft bedeutet abbaubar nur unter bestimmten Bedingungen Dass Zuhause kaum zutrifft Hier bleibt oft Skepsis möglich
Was genau versprechen die Beutel laut Hersteller und wie definieren sie Abbau in der Praxis?
Vielleicht geht es gar nicht um das Material sondern darum wie ihr den Abfall sammelt Eine trockene Box könnte helfen und Feuchtigkeit besser regulieren Dann müsst ihr auch die Menge besser verteilen statt immer neue Beutel zu kaufen Es ist eine andere Perspektive auf das Problem