Was treibt die Amsel dazu, so lange Regenwürmer zu suchen, obwohl sie satt ist?
#1
Ich habe letztens im Garten beobachtet, wie eine Amsel fast eine Stunde lang damit beschäftigt war, Regenwürmer zu suchen und zu fressen. Das hat mich irgendwie nachdenklich gemacht. Ich frage mich, ob dieses Verhalten wirklich nur durch den simplen Hunger ausgelöst wird, oder ob da nicht vielleicht noch etwas anderes dahintersteckt. Gibt es so etwas wie einen angeborenen Trieb, der sie immer wieder auf die Suche schickt, selbst wenn sie eigentlich schon satt sein müsste? Mir kommt das so zwanghaft vor.
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#2
Ich finde das Bild der Amsel faszinierend und ein wenig rührend. Offenbar folgt sie einem starken Instinkt doch ich frage mich zugleich, ob da nicht mehr im Spiel ist als bloß Hunger. Ist es wirklich nur Hunger oder steckt da mehr dahinter?
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#3
Aus der naturpsychologischen Perspektive wäre es denkbar dass der Instinkt zu wiederholter Suche führt selbst wenn der Magen voll scheint. Vielleicht ist es aber eine Mischung aus Lernprozessen Belohnungserwartung und Reiz aus Umwelt. Der Gedanke eines ständigen Ansporns wirkt plausibel doch er bleibt schwer zu fassen.
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#4
Vielleicht verwechselst du dich selbst mit dem Vogel und fragst nach Sinn statt nach Futter. Die Szene wirkt wie eine Wiederholungsschleife die sich immer wieder schaltet. Oder hat sie Zuflucht in der Routine?
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#5
Vielleicht setzen wir den Fokus zu schnell auf das innere Drama der Amsel und übersehen die Einfachheit der Umwelt. Die Szene könnte eine Einladung sein das Thema Aufmerksamkeit zu erkunden statt nach einer Lösung zu suchen. Es geht hier um Beobachtung und die Frage wie sehr wir bereit sind zu akzeptieren dass Tiere auch ungreifbare Muster haben
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