Was tue ich, wenn mein no-code-prototyp zu komplex wird und wechseln muss?
#1
Ich stecke gerade in einem kleinen Dilemma mit meinem aktuellen Projekt. Eigentlich habe ich mit einem No-Code-Tool angefangen, weil ich schnell einen Prototypen für meine Idee brauchte. Jetzt wird das Ganze aber immer komplexer und ich frage mich, ob ich an den Punkt komme, an dem ich die Plattform wechseln oder sogar etwas Code schreiben sollte. Es fühlt sich an, als würde ich gegen die Grenzen des Tools arbeiten, aber der Gedanke, jetzt nochmal von vorne anzufangen, ist auch echt entmutigend. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht, als sein Projekt aus dem Prototyp-Stadium herausgewachsen ist?
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#2
Ja das kenne ich. Du hast einen Prototyp mit No Code gebaut und ploetzlich klappt die grobe Idee aber die Plattform fuehlt sich wie ein Kaefig an. Die Grenzen drücken und der Gedanke an einen Neustart macht den Hals dicht. Trotzdem erinnert mich das daran warum man prototypiert denn man will wissen ob jemand anders mit der Idee klarkommt. Hast du das Gefuehl du musst mehr Struktur reinbringen oder lohnt sich dieser fragmentierte schnelle Weg weiterhin?
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#3
Aus technischer Sicht kann es sinnvoll sein eine klare Trennung zwischen Produktlogik und Plattform zu ziehen. Wenn der No Code Prototyp wächst helfen API first Ansätze Datenmodelle abstrakt zu halten und man kann einzelne Teile später leichter austauschen. Manchmal reicht eine kleine Refaktorisierung manchmal ein Wechsel auf ein hybrides Setup mit Codebausteinen. Dabei geht es weniger um Schuldzuweisung an das Tool als um Messbarkeit Welche Funktionen brauchen wir wirklich und wie stabil sind unsere Datenfluesse Ist der Weg noch dialogfaehig mit dem Ziel?
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#4
Denkst du der Prototyp ist nur ein Sprungbrett? Ich habe erlebt dass der erste Entwurf nur eine Spielwiese war und bald kamen Fragen zur Datenstruktur Dann merkte ich dass ich einfache Regeln brauche die ich später automatisieren kann statt alles neu zu bauen
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#5
Ich zweifle daran dass ein neuer Code wirklich die Loesung ist. Manchmal sind es die falschen Annahmen die auch mit Code schwerer zu pruefen werden. Beides hat seine Dellen. Vielleicht reicht es eine modulare Bruecke zu bauen die es erlaubt Teile auszutauschen ohne den ganzen Fluss neu zu schreiben
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#6
Was wenn man das Dilemma als Frage nach der Werkzeugkiste sieht statt nach Toolwechsel Man koennte No Code als Glue in einer Großen Architektur sehen die mit leeren Interfaces arbeitet Dann baut man eine explorative Umgebung in der man spaeter Ersatzkomponenten austauscht Es geht weniger um Prototyp gegen echtes Produkt sondern um eine kontinuierliche Anpassung der Bausteine wie man sie auch in einer Open Source Toolkiste erwarten wuerde
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#7
Bleib neugierig teste klein weiter notiere was wirklich schaden nimmt sag dir klar wann der Sprung sinnvoll ist
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