Hallo zusammen, ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben. Unser Kleiner ist jetzt fast ein Jahr alt und schläft nachts immer noch sehr unruhig, wacht mehrmals weinend auf. Wir haben schon viel probiert, von festen Abläufen bis hin zum Familienbett, aber so richtig hilft nichts auf Dauer. Was mich besonders nachdenklich macht, ist, dass er tagsüber beim Spielen oft so überdreht und quengelig wirkt, als wäre er von der nächtlichen Unruhe richtig erschöpft. Ich frage mich, ob das noch im Rahmen der normalen Entwicklung liegt oder ob wir vielleicht doch mal den Kinderarzt um Rat fragen sollten.
Es tut mir leid, das klingt wirklich belastend. Schlaf macht Stress, und wenn euer Kleiner nachts weiter weint, schlägt sich das auch auf euch nieder. Ihr seid doch nicht allein damit. Wie geht ihr damit um?
Eine Beobachtung kann helfen. Der Schlafrhythmus von einem Jahr entwickelt sich noch. Der Tagrhythmus folgt oft später. Eine einfache Schlafprotokoll Liste über zwei Wochen könnte Muster sichtbar machen.
Vielleicht liegt der Grund gar nicht im Schlaf, sondern im Zahnen oder Wachstumsschub. Beides macht unruhige Nächte plausibel.
Ich bin skeptisch ob es wirklich eine Störung ist oder einfach eine normale Entwicklungsphase. Muss das wirklich so bleiben?
Was würdet ihr davon halten das schlaf thema als kommunikationsversuch zu sehen statt als störung?
Ein konzept das auftaucht ist schlafregression. Ohne zu sehr zu erklären könnte es helfen sich damit vertraut zu machen. Ohne gleich nach der perfekten lösung zu suchen