Ich sitze hier eigentlich schon seit einer Stunde an meinem Schreibtisch und starre auf den Bildschirm, aber ich kriege nichts geschafft. Mein Kopf ist einfach voll, als wäre da ein Nebel. Eigentlich sollte ich die Präsentation für morgen fertig haben, aber ich komme nicht in die Gänge. Stattdessen kreisen meine Gedanken nur um alles, was noch ansteht. Kennt das jemand, dieses Gefühl der völligen Überforderung, wo man dann sogar die einfachsten Dinge vor sich herschiebt? Ich frage mich, ob das schon in Richtung einer echten Erschöpfung geht oder ob das noch "normaler" Stress ist.
Das klingt wirklich hart und du bist nicht allein damit. Wenn der Kopf wie Nebel wirkt kann Überforderung sich so anfühlen und doch merkt man oft erst später wie viel Druck es war. In solchen Momenten ist es normal zu fragen ob das noch normaler Stress oder schon Erschöpfung ist.
Aus analytischer Sicht ist das oft eine Mischung aus Überforderung Gedankenkreisen und dem Wunsch nach Perfektion. Kleine Rituale helfen wie langsames Anfangen statt sich sofort in einen langen Plan zu stürzen. Ein erster Schritt kann sein sich eine klare Aufgabe zu suchen die sich gut anfühlt und danach eine kurze Pause zu machen.
Vielleicht klingt es so als wolltest du dich einfach drücken aber es könnte auch sein dass sich dein Kopf gegen etwas wehrt was du eigentlich tun wolltest. Vielleicht suchst du nach einem Grund warum dein System den Start verweigert damit du nicht gefangen wirkst. Doch das lässt sich schwer verpacken denn du spürst den Widerstand und fragst dich wie das weitergeht.
Manche sehen Burnout als wenig glaubwürdiges Schlagwort doch was du fühlst hat sicher eine reale Echo. Es ist oft eher akuter Stress der sich wie Erschöpfung anfühlt und sich in langen Tagen und stillen Widerständen äußert. Die Frage bleibt ob du jetzt sofort einen radikalen Schnitt brauchst oder ob es reicht einen leichten Rhythmus zu finden.
Vielleicht geht es nicht darum die Präsentation heute perfekt zu machen sondern darum den Rhythmus zu ändern und die Aufgabe neu zu ordnen. Wenn der Nebel bleibt könntest du versuchen das Thema auf eine andere Perspektive zu legen und statt sofort zu liefern erst einmal zu forschen wie du dir Unterstützung holen könntest. Das Umrahmen der Erwartungen könnte schon Erleichterung bringen.
Wie würdest du reagieren wenn du heute nur eine Sache konsequent angehst?