Was tun, damit meine musikproduktion nicht zu überladen klingt?
#1
Ich stecke gerade in einer Phase fest, wo ich ständig an meinen Arrangements herumfeile, aber sie fühlen sich nie wirklich fertig an. Besonders bei einem Stück, das eigentlich aus einer simplen Klavieridee entstanden ist, habe ich jetzt so viele Schichten von Streichern und Ambient-Texturen darübergelegt, dass die ursprüngliche Melodie fast erstickt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe. Wie geht ihr damit um, wenn ihr merkt, dass ihr zu viel in ein Lied packt?
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#2
Ich kenne das Gefühl die Melodie erstickt in zu vielen Schichten und in zu vielen Arrangements. Wenn es passiert lasse ich die Schichten kurz weg und höre mir die Grundidee wieder an und merke was wirklich hängen bleibt.
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#3
Vielleicht ist es weniger Verschwendung als eine stille Botschaft der Struktur. Der Wald vor lauter Bäumen braucht eine Karte, um die Kernidee zu erkennen.
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#4
Vielleicht verstehe ich dich falsch und denke du willst weniger Klang statt mehr Luft zwischen den Noten.
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#5
Statt nach dem Fertigsein zu jagen fragst du vielleicht besser welche Idee du wirklich transportieren willst und ob der Druck zu hoch ist.
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#6
Ich frage mich ob der Gedanke fertig sein muss wie bei einer Prüfung oder ob die Musik selber weiterlebt wenn du ihr eine Pause gönnst.
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#7
Vielleicht hilft ein neues Konzept das ich Versionen nenne eine Baseline eine Variation und eine spätere Skizze die man stehen lässt.
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