Ich stehe gerade vor einer Situation, die mich etwas ratlos macht. In unserer Nachbarschaftsinitiative haben wir eine kleine Gruppe, die sich um die Begrünung des Hinterhofs kümmert. Es läuft eigentlich ganz gut, aber seit ein paar Wochen merke ich, dass immer dieselben drei Leute die ganze Planung und Organisation übernehmen. Ich frage mich, ob das auf Dauer gutgeht oder ob es die anderen vielleicht sogar davon abhält, sich mehr einzubringen, weil sie denken, es ist schon jemand zuständig. Ich möchte niemanden übergehen, aber ich habe auch Sorge, dass die Motivation der Engagierten leidet, wenn sich die Last nicht besser verteilt. Wie sind eure Erfahrungen mit solchen Dynamiken in Gemeinschaftsprojekten?
Das klingt belastend und ich spüre dass dich die Sorge trifft dass immer dieselben drei die Planung stemmen und andere sich abwenden könnten
Eine klare Rollenverteilung könnte helfen dennoch ist es wichtig die Beteiligung zu würdigen damit niemand das Gefühl hat wir sitzen hier nur herum
Vielleicht denkt der Rest der Gruppe dass schon alles gut läuft weil jemand anderes übernimmt und vielleicht ist die Fragestellung selbst schon falsch gestellt
Fragst du dich ob es sinnvoll ist zu fragen wie sich die Gruppe insgesamt engagiert oder ob du jetzt einfach Aufgaben verteilst um die Motivation zu halten
Vielleicht lohnt sich eine Perspektive jenseits der Koordination und ein offener Austausch über Werte und Erwartungen damit das Thema Begrünung mit Engagement getragen wird
Vielleicht braucht ihr ein Konzept das eine sanfte Rotation der Aufgaben vorsieht damit jeder mal Koordination moderieren kann und niemand sich überfordert fühlt