Ich arbeite seit ein paar Jahren im Einkauf für einen mittelständischen Maschinenbauer, und mir wird immer klarer, wie sehr unsere gesamte Lieferkette von ein paar wenigen Zulieferern in Asien abhängt. Jede kleinste Störung dort bringt bei uns alles ins Wackeln. Ich frage mich, ob andere diese ständige Verletzlichkeit auch so spüren und wie sie damit umgehen. Manchmal denke ich, wir müssten uns viel grundlegender fragen, ob diese globale Arbeitsteilung noch so sinnvoll ist.
Die Lieferkette wirkt zerbrechlich je stärker wir von wenigen Zulieferern abhängig sind Ein kleiner Zwischenfall dort reicht oft aus um hier Probleme zu verurs Denkbar ist das auch eine radikale Neuausrichtung der Fertigung möglich wäre Wie siehst du dieses Risiko im Alltag?
Mir knickt es manchmal der Bauch wenn wieder eine Lieferkette in Asien ausfällt Das spüren wir im Alltag und ich frage mich wie viel Spielraum uns wirklich bleibt
Vielleicht geht es nicht nur um Kosten sondern um Werte Wir sollten prüfen welche Teile wirklich kritisch sind und wo lokale Alternativen Sinn machen
Ich dachte globale Arbeitsteilung senkt vor allem Kosten doch oft scheint der Fokus nur auf Effizienz zu liegen und dabei vergisst man dass Abhängigkeiten entstehen
Vielleicht geht es nicht um Lieferanten an sich sondern um wie wir planen Wie können wir Versorgungssicherheit in Zukunft denken?
Eine Idee ist Dezentralisierung und lokale Partnerschaften kombiniert mit digitalen Lösungen zur Rückverfolgbarkeit ohne die Effizienz zu verlieren