Ich habe vor einigen Jahren angefangen, einen kleinen Teil meines Portfolios in Einzelaktien zu stecken, einfach aus Interesse am Unternehmen. Jetzt, wo die Kurse schwanken, frage ich mich, ob ich zu emotional an diesen einen Titel gebunden bin. Besonders bei der Aktie meines ehemaligen Arbeitgebers fällt es mir schwer, rational zu bleiben. Wie geht ihr mit so einer persönlichen Verbindung um, die das Urteil trüben kann?
die emotionale Bindung zu der Aktie macht es schwer klar zu sehen und oft wirkt der kurs wie ein Spiegel der eigenen Geschichte statt eine rein wirtschaftliche Zahl
aus sicht eines beobachters ist es eine typische kognitiv verzerrung die dazu führt dass vergangene arbeitserlebnisse heute das urteil färben
ich glaube man missversteht die sache wenn man beim denken an den ex arbeitgeber automatisch sicherheit erwartet und fakten ignoriert
ich halte die frage für zu pathetisch es gibt keine klare vorhersage und persönliche historien erklären nichts eindeutig
vielleicht geht es nur darum welche rolle eine idee von der firma in meinem kopf spielt und ob ich bereit bin diese idee zu entkoppeln?
eine weitere sicht ist dass man den handel mit risiko nicht verkehrt bewertet und die frage danach erst mal offen lässt