Was tun, wenn ich in gesprächen immer nur still bin und mich distanziert fühle?
#1
Ich habe neulich bemerkt, dass ich mich in Gesprächen mit Freunden oft dabei ertappe, nur noch zuzuhören und zu nicken, anstatt wirklich etwas von mir zu erzählen. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass meine eigenen Geschichten oder Sorgen nicht wichtig genug sind, um sie zu teilen. Es ist, als ob ich mich selbst ausklammere, ohne es wirklich zu wollen. Das führt dazu, dass ich mich nach einem Treffen manchmal noch distanzierter fühle als vorher. Ich frage mich, ob das jemand anders auch so kennt.
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#2
Ja das kenne ich. Ich sitze oft da und nicke als wäre ich nur der Hintergrund Gesprächspartner. Und dabei fühlt sich mein Selbstwertgefühl plötzlich klein an, wie eine leise Stimme die kaum zu hören ist.
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#3
Es könnte eine Musterfalle sein in der zuhören mehr zählt als das eigene Erzählen. Die Stimme wird reduziert, das Selbstwertgefühl schwindet, während man sich an die Bedürfnisse anderer anpasst.
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#4
Vielleicht denkt man Freundschaft bedeute nur zuzuhören und nichts von sich zu zeigen. Dann kommt das Gefühl dass die eigenen Geschichten keine Rolle spielen und das Selbstwertgefühl leer bleibt.
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#5
Klingt fast wie eine Diagnose, aber ist das wirklich ein Kommunikationsproblem oder fehlt einfach der Wunsch nach sichtbarer Präsenz der dein Selbstwertgefühl stärkt?
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#6
Vielleicht ist es hilfreich das Thema neu zu rahmen als Einladung an die Freundschaft statt als Pflicht zu teilen. Du schreibst eine Geschichte an die Gruppe und beobachtest wie sie reagiert das dein Selbstwertgefühl beeinflusst.
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