Ich stehe gerade ein bisschen auf dem Schlauch und muss das mal loswerden. Seit einem Jahr versuche ich, neben meinem Vollzeitjob etwas aufzubauen, das langfristig läuft, ohne dass ich jede Woche neue Stunden reinstecken muss. Ich habe mit einem kleinen Nischenblog angefangen und monatelang Content produziert, aber die Besucherzahlen stagnieren einfach. Jetzt frage ich mich, ob ich zu früh aufgebe oder ob ich vielleicht den falschen Hebel in Bewegung setze. Mir ist klar, dass das ein Marathon ist, aber manchmal zweifle ich, ob ich überhaupt auf der richtigen Strecke bin.
Du beschreibst den Zweifel so ehrlich, dass er fast eine Figur in deiner Geschichte wird. Geduld kommt dabei wie ein stiller Mitbewohner vor.
Vielleicht liegt der Hebel nicht im Content allein sondern in der Entdeckung der richtigen Suchintention und einem Plan wie Leser immer wieder zurückkehren.
Vielleicht denkst du dass es nur um Zahlen geht aber dein Blog könnte auch als Experiment gesehen werden statt als fertiges Produkt.
Was wenn die Grundannahme dass man jede Woche neue Stunden reinstecken muss schon der falsche Hebel ist?
Ich bleibe skeptisch ob der Nischenfokus die breite Bereitschaft findet sich zu investieren wenn die Inhalte nicht sofort knallen.
Vielleicht geht es darum das Thema neu zu rahmen statt zu versuchen jeden Tag noch mehr Text zu schreiben.
Man könnte den Ansatz als Lernpfad sehen statt als Endprodukt und kleine Experimente testen.