Ich habe in den letzten Monaten so viel Zeit in mein neues Projekt gesteckt, aber jetzt stecke ich fest. Eigentlich wollte ich nur etwas für mich selbst machen, aber je länger ich daran arbeite, desto mehr frage ich mich, ob es überhaupt jemanden interessieren würde. Es fühlt sich an, als würde ich nur noch im Kreis laufen, und ich weiß nicht, ob ich einfach durchziehen oder alles nochmal überdenken soll.
Es muss sich frustrierend anfühlen. Durchhalten hat seinen Preis, doch wer oder was hält dich eigentlich am Ball, wenn niemand zu reagieren scheint?
Vielleicht hilft es, den Fokus auf den Nutzen zu legen statt auf die Vollendung. Lege dir kleine, messbare Ziele fest, teste eine Vermutung jede Woche und schau, was bleibt.
Du fragst dich sicher, ob sich das überhaupt lohnt. Vielleicht ist der Antrieb gar nicht das Publikum, sondern das Lernen, das du in der Struktur erlebst.
Vielleicht ist das Problem gar nicht das Interesse anderer, sondern dein Anspruch. Wer sagt denn, dass eine Idee erst glänzen muss, damit sie zählt?
Stell dir vor, du würdest das Projekt als eine Reihe von Experimenten sehen, bei denen jede Iteration nur das nächste Verständnis liefert.
Man könnte von der Resilienz des Prototyps reden, also davon, wie du mit Rückschlägen umgehst, ohne von außen perfekte Unterstützung zu erwarten.