Ich stecke gerade in einer Zwickmühle mit meinem eigenen Logo. Jahrelang habe ich es geliebt, aber jetzt fühlt es sich an, als würde es nicht mehr zu mir passen, seit sich mein Stil weiterentwickelt hat. Ich habe Angst, dass eine Änderung die wenige Wiedererkennung, die ich aufgebaut habe, zunichtemachen könnte. Irgendwie habe ich das Gefühl, in der eigenen Marke gefangen zu sein.
Es fühlt sich an als wärst du mit dem Logo in eine Ecke der Vergangenheit gelaufen und plötzlich hat dein Stil die Tür zugemacht.
Vielleicht hilft es, das Logo nicht als einziges Bezeichnungszeichen zu sehen sondern als Kapitel das du optional neu schreiben kannst.
Du willst treue Wiedererkennung bewahren doch was wenn die Wiedererkennung nur deshalb existiert weil andere dich so sehen wie früher.
Ist das Logo wirklich dein Problem oder willst du wachsen und bist deshalb misstrauisch?
Vielleicht geht es nicht um das Logo selbst sondern darum wie du deine Werte sichtbar machst und wie viel Spielraum du dir nimmst um dich auszudrücken.
Man könnte das Thema Branding auch neu denken als eine Clique aus Formen Farben und Typografie statt als einzelne Figur die dich festlegt.