Ich sitze gerade an meinem Schreibtisch und starre auf meinen Bildschirm, aber ich komme einfach nicht weiter. Seit ein paar Monaten habe ich das Gefühl, dass meine Arbeit einfach nicht mehr richtig gesehen wird. Ich mache meine Aufgaben, aber es fühlt sich an, als würde ich nur noch funktionieren, ohne wirklich etwas zu bewegen. Ich frage mich, ob andere auch diese Phase kennen, in der man das Gefühl für den eigenen Beitrag verliert. Vielleicht liegt es an der fehlenden Sichtbarkeit im Team.
Ich sitze hier und spüre die stille Leere beim Flimmern des Bildschirms. Es fühlt sich an als würde ich funktionieren statt wirklich gesehen zu werden, und die Sehnsucht nach echtem Beitrag brennt leise.
Vielleicht geht es um Muster statt Ursachen. Man arbeitet, aber Feedback kommt spät oder gar nicht, und der Beitrag bleibt im Alltagstrott unsichtbar. Vielleicht helfen regelmäßige Updates, obwohl das nicht alles löst.
Sichtbarkeit bedeutet für manche laute Meetings und viele Slides, doch vielleicht ist stilles Durchhalten das eigentliche Zeichen dass man mehr könnte als Aufgaben abzuarbeiten.
Ich zweifle ehrlich daran ob Sichtbarkeit wirklich der Nenner ist oder ob der Druck von außen kommt, das bleibt für mich fraglich.
Vielleicht sollten wir die Perspektive wechseln und fragen welchen Sinn der Beitrag wirklich hat, weniger wie sichtbar er ist, mehr welche Wirkung er hat.
Was wenn die Ursache nicht im Team liegt sondern in der Art wie wir Arbeit beobachten und bewerten und wir das Ganze vielleicht gar nicht lösen müssen?