Ich stehe gerade vor einer seltsamen Situation mit meinem kleinen Label. Die Leute, die meine Produkte kaufen, scheinen eine ganz andere Vorstellung davon zu haben, wofür die Marke steht, als ich es eigentlich beabsichtigt hatte. Es fühlt sich an, als hätte sich da eigenständig eine Art Markenidentität entwickelt, die ich so nie geplant habe. Ich frage mich, ob ich das einfach laufen lassen sollte oder ob ich gegensteuern muss.
Wow, das fühlt sich an als hätte sich eine eigene Stimme für eure Produkte entwickelt. Es ist gleichzeitig spannend und ein bisschen beunruhigend.
Es klingt nach einer Divergenz zwischen beabsichtigter Markenbotschaft und tatsächlicher Wahrnehmung. Man könnte die Markenidentität prüfen und Werte, Tonalität, visuelle Sprache und Kundensegmente analysieren um die Abweichung systematisch zu erfassen.
Vielleicht ist das gar keine Markenidentität sondern nur eine mutige Werbekampagne die sich verselbständigt hat.
Skeptisch bin ich Markenidentität lässt sich nicht einfach steuern sie entsteht durch Nutzung Vielleicht steckt ihr euch selbst im Weg wenn ihr zu streng reglementiert.
Statt gegensteuern könnte man die Dynamik nutzen die Kunden dazu bringt die Marke zu tragen und sie in den Diskurs einbeziehen.
Ein Konzept wie offenes Markenexperiment könnte passen bei dem man das Neue nicht sofort schließt sondern schaut welche Eigenschaften sich mittragen.
Eine kurze Auditsliste könnte helfen Werte Versprechen Tonfall und Produktversprechen zu prüfen aber nicht zu streng anwenden