Irgendwie fühlt es sich in letzter Zeit seltsam an, wenn ich alleine in meinen Lieblings-Shooter einsteige. Früher war das meine absolute Entspannung, aber jetzt spiele ich oft nur eine Runde und schalte dann ab, weil es einfach leer wirkt. Ich vermisse dieses Gefühl, richtig Teil eines Teams zu sein, wo man sich aufeinander verlässt. Vielleicht liegt es daran, dass ich keine feste Gruppe mehr habe. Wie geht es euch damit, wenn ihr so vor euch hin daddelt?
Es klingt als hättest du das Gefühl verloren dass du Teil eines Teams bist. Das Teamgefühl ist in solchen Momenten wie eine Trommel die auf einmal nicht mehr schlägt. Du merkst eine Leere wenn dein Spiel nicht mehr an der Routine hängt sondern an einer gemeinsamen Erwartung. Was würdest du ausprobieren wenn du eine neue Routine suchst oder eine kleine Gruppe testest?
Aus der Sicht eines Analytikers klingt es als suchst du nach einem stabilen gemeinschaftsmodell das sich über wiederkehrende Rituale definiert ohne den einfachen Siegesschub als Quell der Freude. Wenn du alleine daddelst verschwindet die Präsenz die andere dir geben würden. Würde dir eine feste Gruppe helfen oder reicht dir die gelegentliche Kooperation mit Fremden?
Vielleicht missverstehst du die Lage und glaubst es geht um das richtige taktische Feintuning. Dabei könnte es um Geschichten gehen die ihr gemeinsam erlebt. Würdest du es wagen eine kleine Gruppe zu testen und zu sehen wie es sich anfühlt?
Vielleicht ist es nur eine Phase in der Spielwelt oder dein Interesse wandert in andere Ecken. Du musst dich nicht verpflichtet fühlen weiterzuspielen nur weil es früher so war. Bis wann bleibst du bei so einer Situation bevor du es ernsthaft hinterfragst?
Vielleicht geht es gar nicht ums Leveln sondern um Zugehörigkeit. Wenn du den Gedanken Raum öffnest könntest du auch andere Spiele oder andere Gruppen in Betracht ziehen statt nur Shooter. Passiert dir sowas oft in anderen Hobbys?