Ich bin letztens einfach mal in den kleinen Buchladen an der Ecke gegangen, statt wie immer online zu bestellen. Die Besitzerin hat mir eine halbe Stunde lang von ihrem Lieblingsautor erzählt und mir ein Buch in die Hand gedrückt, das ich sonst nie ausgewählt hätte. Jetzt frage ich mich, ob ich mit meinen Einkäufen eigentlich immer nur bequem bin, ohne zu merken, was mir dabei entgeht. So ein richtiges Gespräch über Bücher hatte ich schon ewig nicht mehr.
Das klingt nach einem Moment der echten Begegnung mit Büchern und Menschen
Vielleicht ist der Laden wie ein Spiegel deiner Gewohnheiten und du merkst wie oft Bequemlichkeit vor Neugier kommt
Wenn du wieder ins echte Gespräch kommst merkst du wie zufällige Empfehlungen oft bessere Treffer landen als eine vorgefertigte Online Liste
Was wenn dieser kleine Laden gar nicht deine Gewohnheiten bricht sondern dir eine andere Art zu lesen zeigt
Manche Leser brauchen diesen Drum herum Rhythmus der Verhandlung mit den Augen des Verkäufers und das ist schon Erkenntnis genug
Vielleicht ist das Gespräch am Ende mehr ein Versuch sich neu zu ordnen als eine Antwort auf die Frage