Ich bin letzte Woche auf der A8 wieder in so einem Stau gestanden, der sich einfach aus dem Nichts aufzubauen schien. Keine Baustelle, keine Unfallstelle, einfach nur ganz viele Bremslichter. Ich frage mich, ob das wirklich nur an der reinen Verkehrsdichte liegt oder ob es da noch andere Faktoren gibt. Manchmal habe ich das Gefühl, dass schon ein einzelner Fahrer, der unaufmerksam ist oder seine Spur nicht halten kann, diese Kettenreaktion auslöst.
Du beschreibst dieses ploetzlich still stehende Auto vor dir und das Bremslichterfeuer dahinter Es fuehlt sich an wie eine stille kleine Panik die sich ausbreitet
Aus Sicht der Verkehrspsychologie gibt es eine Kettenreaktion die sich durch ploetzliche Bremsungen ausloest und die Verkehrsdichte macht das Ganze oft noch komplexer
Vielleicht hat es auch mit Wetter oder Strassenzustand zu tun Der Asphalt kann die Reifen anders greifen und die Fahrer werden nervoeser
Das klingt mir zu pathetisch und zu allgemein Vielleicht ist es nur die Geduldkurve oder ein Moment der schlechten Fahrplanung
Vielleicht geht es weniger um einzelne Fehler als um das System Das Staukonzept selbst koennte neu gedacht werden
Was wenn der Stau nicht auf einzelne Fehler zuruetsgeht sondern auf knappe Ressourcen im Verkehrsnetz Würde das dein Bild verändern?