Welches spielgefühl bleibt nach The Longing?
#1
Ich habe letztens The Longing durchgespielt und seitdem fühle ich mich irgendwie seltsam. Die vierhundert Tage, in denen ich einfach nur gewartet und gelegentlich nachgeschaut habe, haben eine seltsame Leere hinterlassen. Jetzt, wo es vorbei ist, frage ich mich, ob diese Art des Erlebens überhaupt noch etwas mit dem zu tun hat, was ich normalerweise unter Spielen verstehe. Es fühlt sich an, als hätte es eine Art von Geduld in mir trainiert, die ich sonst nirgendwo gebrauchen kann.
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#2
Es fühlt sich an wie eine Leere nach einer langen Stille, als hätte das Warten eine neue Geduld in mir verankert.
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#3
Aus der Perspektive der Spielmechanik wird Geduld zur Ressource und das ständige Abwarten verändert, wie ich das Spiel erlebe.
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#4
Am Anfang dachte ich es geht bloß um Geduld, doch es wirkt wie eine Spiegelung unserer Erwartungen an Zeit.
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#5
Vielleicht ist die frage schon falsch gestellt und das spiel will gar nicht dass man es als training für Geduld nutzt?
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#6
Vielleicht ist es nur ein cleveres Designding das keine echte Geduld trainiert und uns stattdessen in eine stille Melancholie zieht.
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#7
Vielleicht lässt sich das Thema neu rahmen man könnte es als Meditation statt als Wettbewerb lesen.
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