Ich sitze gerade an einem Logoentwurf für eine kleine Bäckerei und habe das Gefühl, dass mir etwas Entscheidendes fehlt. Die Formen und die Schrift sind okay, aber es wirkt irgendwie zu glatt und seelenlos. Ich frage mich, ob ich vielleicht zu sehr auf moderne, saubere Linien fixiert bin und dabei die handwerkliche, warme Note des Ladens völlig verpasse. Vielleicht sollte ich mich mehr mit dem Gedanken der haptischen Gestaltung auseinandersetzen, also diesem Gefühl von Material und Handgemachtem, das man visuell vermitteln kann. Ich weiß nur nicht recht, wie ich das in ein reduziertes Zeichen übersetzen soll, ohne klischeehaft zu werden.
Ich stelle mir vor wie das Logo eine ofenwarme Textur einhüllt und nicht einfach glatt wirkt es soll Handwerk atmen
Vielleicht geht es nicht nur um reduzierte Linien sondern darum das Materialgefühl sichtbar zu machen statt einer steril eleganten Form
Was spricht dich konkret an der Idee von haptischer Gestaltung bringt eine Prägung eine Struktur oder eine raue Oberfläche wirklich mehr Wärme ins Bild?
Ich bin skeptisch der Begriff haptisch klingt schön doch im reduzierten Zeichen bleibt oft bloß Oberfläche und das Herz vermisst
Vielleicht sollte man das Thema neu rahmen als spiel mit Texturen statt als Versuch eine Bäckerin zu imitieren
Stell dir eine einfache Silhouette vor die eine geflochtene Teigtextur durch feine Linien andeutet ohne alles zu erklären