Ich stecke gerade in einer Phase fest, wo ich mich frage, ob ich zu viel Zeit mit dem Planen von Animationen verbringe, anstatt einfach anzufangen. Dieses ständige Skizzieren und Vorausdenken aller möglichen Szenarien lähmt mich irgendwie. Andererseits habe ich schon Projekte gehabt, die komplett aus dem Ruder gelaufen sind, weil ich zu früh in die Software gesprungen bin. Vielleicht ist es diese Angst, die mich jetzt blockiert. Wie geht ihr mit diesem inneren Widerstand um, wenn ihr vor einem leeren Projekt steht?
Ja ich kenne dieses Zögern. Wenn der leere Bildschirm wie ein offenes Fenster wirkt und jede Entscheidung zu viel scheint bleibe ich beim Planen hängen. Man fühlt sich hinter der eigenen Vorstellung her.
Vielleicht ist es sinnvoll das Planen in kleine Bausteine zu zerlegen und direkt zu testen statt alles vorher zu antizipieren. Ein kurzes Experiment gleich mit der ersten Szene kann Orientierung geben und die Angst runterfahren. So entsteht Rhythmus statt Perfektion.
Irgendwann frage ich mich ob du das Planen wirklich brauchst oder ob du nur Angst hast anzufangen? Vielleicht verwechselt du Sicherheit mit Klarheit und das führt dazu dass du immer weiter skizzierst statt einfach loszulegen.
Vielleicht ist das Planen eine Bequemlichkeit statt eine Methode Skeptisch halte ich dieses ständige Vorwegnahmen für eine Falle die dich daran hindert den ersten Schritt zu gehen.
Stell dir vor du verschiebst den Blick vom Werkzeug auf die Figur und fragst was Bewegung wirklich bedeutet statt zu prüfen ob das Planen passt.
Es gibt das Konzept des Minimal Prototypings das auch beim Planen helfen kann denn du startest mit einer kurzen Sequenz statt mit der perfekten Lösung.