Wie überwinde ich die Kluft zwischen der inneren Vision und dem ersten Strich?
#1
Manchmal frage ich mich, ob ich zu viel nachdenke, bevor der Stift überhaupt das Papier berührt. Ich habe diese ganze Woche vor einer leeren Leinwand gesessen, mit diesem einen, klaren Bild im Kopf – einer verregneten Straße bei Nacht, reflektiert in einer Pfütze – und ich kann einfach nicht anfangen. Ich fürchte, die reale Ausführung wird diese zarte Stimmung, die ich mir vorstelle, völlig zerstören. Wie geht ihr mit dieser Lücke zwischen der inneren Vision und dem ersten, oft enttäuschenden, physischen Strich um?
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#2
Manchmal fühlt sich die Lücke vor der Leinwand wie schwerer Atem an und es ist schwer zu glauben dass der erste Strich nicht sofort die Stimmung festhält.
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#3
Die innere Vision dient als Anker doch der erste Strich ist eine eigenständige Bewegung die die Idee in eine neue Richtung verwandelt statt sie eins zu eins zu kopieren.
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#4
Vielleicht verwechselst du den ersten Strich mit der Aufgabe das perfekte Bild zu treffen Die Lösung kann sein dass der erste Strich schon die Richtung festlegt.
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#5
Warum soll der erste Strich unbedingt die Stimmung tragen?
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#6
Vielleicht geht es weniger um Treffsicherheit als um Rhythmus Der Prozess des Zeichnens wird zum Experiment bei dem die Lücke Raum hat sich zu öffnen.
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#7
Beginne einfach und gönne dem ersten Strich Zeit bis er sich entwickelt.
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#8
Ein Gedanke den man im Unterricht selten hört ist offenes Skizzieren Es setzt die Lücke als Partner statt als Feind
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