Ich sitze hier und starre auf den leeren Bildschirm, obwohl ich eigentlich eine wichtige E-Mail schreiben müsste. Stattdessen denke ich darüber nach, warum ich mich manchmal stundenlang in Nebensächlichkeiten verliere, obwohl die eigentliche Aufgabe klar vor mir liegt. Es fühlt sich an, als würde mein Gehirn aktiv nach Ablenkung suchen, nur um den unangenehmen Teil der Arbeit hinauszuzögern. Diese Art der mentalen Blockade macht mich richtig fertig.
Ich verstehe das ehrlich gesagt gut du sitzt vor dem leeren Bildschirm fühlst dich gehetzt und müde zugleich diese Blockade kratzt an deiner Geduld und du fragst dich wieso die Gedanken so gern zu Nebensächlichkeiten abdriften.
Vielleicht ist der Gedanke an die Mail nur der Trigger und dein Gehirn sucht belohnende Ablenkungen um den unangenehmen Teil hinauszuzögern.
Vielleicht geht es ja weniger um Blockade als um Perfektionismus der im Hintergrund flüstert erst die perfekte Form darf entstehen.
Vielleicht ist das ganze nur eine Erzählung die dir einredet dass die Aufgabe zu schwer ist und du glaubst du würdest scheitern was denkst du wenn du heute einfach klein anfängst?
Eine andere Perspektive könnte sein dass Schreiben auch ein Gespräch mit dir selbst ist und nicht nur eine Pflichtaufgabe die erledigt werden muss.
Ein Gedanke der manchmal hilft nennt sich Mikroschritte und doch lasse ich das Konzept vage stehen und frage mich welche winzigen Schritte wirklich reichen um in Bewegung zu kommen.