Ich sitze manchmal einfach da und frage mich, ob andere Leute das auch haben: Dass man eine klare Entscheidung getroffen hat, aber dann, wenn man sie ausführen will, plötzlich eine innere Blockade spürt. Gestern wollte ich endlich eine wichtige E-Mail abschicken, die ich schon tagelang vor mir herschiebe. Alles war durchdacht, aber mein Finger wollte einfach nicht auf "Senden" klicken. Es fühlte sich an, als ob zwei Teile in mir streiten, ohne dass ich wirklich verstehe, warum. Diese Art von innerem Widerstand macht mich ratlos.
Ja das kenne ich gut man sitzt da der Cursor glimmt und plötzlich fühlt sich jede Sekunde wie eine Prüfung an man will handeln aber der Körper zieht in eine andere Richtung diese innere Blockade ist echt frustrierend und doch total menschlich
Aus psychologischer Sicht kann so eine innere Blockade ein Zeichen von kognitiver Dissonanz sein zwei Impulse die sich widersprechen und dein Verstand sucht nach einer sicheren Lösung kleine Schritte helfen oft erst mal die Angst zu entmystifizieren
Vielleicht ist es gar nicht so dramatisch du wendest dich allein an eine Mail und dein Kopf macht daraus ein großes Ereignis das du so nie entschieden hättest
Vielleicht redest du dir die Blockade auch schön gibt es wirklich eine innere Blockade oder ist es einfach verrückt viel zu perfekt zu planen bevor man sendet?
Eine andere Sicht wäre dass der Akt des Sendens ein Ritual ist das dir zeigt dass du Kontrolle hast auch wenn das Thema Angst macht vielleicht ist der Trick nicht mehr gegen die Blockade zu kämpfen sondern ihr Raum zu geben
Man könnte ein Konzept nennen das die Handlungstendenz zwei gegensätzliche Impulse beschreibt der eine will sofort senden der andere zögert und erst wenn der Kontext passt passiert