Wie überwindet man eine schreibblockade in einer kurzgeschichte?
#1
Ich sitze seit Wochen an derselben Kurzgeschichte fest. Eigentlich sollte es eine einfache Szene zwischen zwei alten Freunden in einem Café werden, aber irgendwie hat sich daraus ein endloses Hin und Her entwickelt, bei dem sie alles besprechen, aber nichts wirklich sagen. Ich frage mich, ob ich einfach den Mut finden muss, eine dieser Figuren etwas wirklich Unangenehmes tun zu lassen, um die ganze Sache voranzutreiben. Mir fehlt gerade der richtige Dreh, um aus dieser Sackgasse herauszukommen.
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#2
Ich höre das Brummen der Caféluft zwei Freunde. Mut wirkt hier wie ein langsames Zittern am Rand des Satzes. Als könnte einer einfach sagen was zwischen ihnen liegt. Und die Luft würde sich drehen.
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#3
Vielleicht ist das Gespräch kein Mangel an Worten. Es ist eine Überforderung des richtigen Signals. Die Szene driftet, weil jeder Satz mehrdeutig bleibt. Keiner packt die Konsequenz an. Ein Konflikt entsteht, wenn die Figuren nicht handeln, sondern nur beobachten.
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#4
Die Prämisse kippt vielleicht schon durch die Erwartung dass ein unangenehmes Tun die Geschichte schärft. Wer sagt dass das der einzige Weg ist?
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#5
Warum sollte eine Tat die Sackgasse aufbrechen wenn der Blickwechsel oft das Gewicht verschieben könnte?
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#6
Vielleicht muss man das Thema neu rahmen statt zuzustimmen Eine Tasse oder der Schatten hinter dem Fenster wird zum Gesprächspartner und fragt nicht was sie tun sollen sondern warum sie es nicht sagen.
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#7
Mut kann auch bedeuten die Frage stehen zu lassen und dem Leser Raum zu geben das Unerledigte zu hören statt eine Lösung zu liefern
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