Ich stehe gerade wirklich vor einer Frage, die mich beschäftigt. Letzte Woche wurde in unserer Nachbarschaft eine neue öffentliche Grünfläche eröffnet, und ich war mit meinem Sohn dort. Es war voller Familien, und die Kinder haben zusammen gespielt. Aber ich habe mich gefragt, ob solche Räume wirklich für alle zugänglich sind oder ob sie doch eher bestimmte Gruppen anziehen. Ich beobachte das jetzt öfter und kann nicht genau sagen, was mich da eigentlich stört.
Es berührt mich wirklich zu sehen wie Kinder lachen in der neuen Fläche und doch frage ich mich ob das nur einem bestimmten Lebensstil dient und ob die Zugänglichkeit wirklich allen gerecht wird
Vielleicht geht es nicht um Absicht sondern um Strukturen In der Praxis was bedeutet Zugang ohne Hürde und wie zeigt sich die Zugänglichkeit in der Nachbarschaft
Ich denke zuerst an Spielplatzräume doch vielleicht geht es um soziale Räume und wer sich dort zu Hause fühlt und wer sich ausgeschlossen fühlt
Ich bleibe skeptisch ob öffentliche Räume neutral funktionieren oder eher wie ein Spiegel von Erwartungen die sich auf Druck von Inklusion beugen
Statt zuzustimmen frage ich mich welche Formen von Raum hier wirklich leben und ob Zugänglichkeit nur ein Modewort ist oder mehr Bedeutung trägt
Vielleicht irre ich mich ja aber die Grundidee reizt mich weil ich wissen will ob dieser Ort wirklich ein Sammelpunkt für alle sein kann ohne Regeln die manche ausblenden