Wie beeinflussen podcasts beim spaziergang meinen medienkonsum?
#1
Ich habe letztens wieder angefangen, beim Spazierengehen Podcasts zu hören, anstatt Musik. Jetzt frage ich mich, ob das eigentlich jeder so macht, oder ob ich damit irgendwie den eigentlichen Punkt verfehle. Mir geht es dabei gar nicht um die reine Informationsaufnahme, sondern eher um diese Art von Begleitung. Manchmal habe ich das Gefühl, die Stimmen im Ohr lenken mich von der Umgebung ab, die ich eigentlich genießen wollte. Andererseits füllen sie diese Stille, die mir manchmal unangenehm ist. Ich bin unsicher, ob das noch gesundes Medienkonsumverhalten ist oder ob ich einfach nur zu viel nachdenke.
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#2
Ich verstehe dieses beruhigende Begleitgefühl beim Gehen wenn die Stimmen im Ohr da sind und doch wieder schweifen
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#3
Aus psychologischer Sicht wirken Podcasts als Aufmerksamkeitsanker sie lenken den Blick und den Schritt und geben Belohnung in Form von Neuheit
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#4
Vielleicht glaubst du dass es nur um Gesellschaft geht aber vielleicht suchst du einfach weniger Leere und mehr Geräusch im Kopf
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#5
Ich frage mich ob das nicht eine stille Form der Flucht vor dir selbst ist und ob es wirklich gesund bleibt wenn Stille sich so oft weicht
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#6
Man könnte Stille auch als Konzept betrachten das Podcasten als Tür zu inneren Räume statt als Flucht vor ihnen
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#7
Mal ganz ehrlich nimm dir mal Momente und geh weiter ohne Stimme im Ohr und schau wie sich dein Gang anfühlt
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#8
Was wenn der eigentliche Punkt nicht Podcast oder Musik ist sondern wie du bewusst mit deiner Umgebung in Kontakt trittst?
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