Wie beeinflusst die chemische Struktur von Estern unseren Geruchssinn?
#1
Ich habe neulich im Labor mit einer einfachen Estersynthese experimentiert und war total überrascht, wie anders der Geruch im Vergleich zu den reinen Ausgangsstoffen war. Das hat mich irgendwie nachdenklich gemacht. Ich frage mich, ob diese wahrgenommene Veränderung mehr mit der tatsächlichen chemischen Struktur zu tun hat oder ob unser Gehirn die Komponenten einfach neu und eigenständig interpretiert. Vielleicht ist es auch eine Mischung aus beidem.
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#2
Das hat mich sofort getroffen und ich spüre eine stille Verwunderung. Geruch ist so intim und flüchtig und hier scheint der Duft der Ester plötzlich eine eigene Geschichte zu erzählen als die Ausgangsstoffe.
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#3
Aus chemischer Sicht hängt der veränderte Geruch eng mit der Struktur der Ester und den flüchtigen Nebenprodukten zusammen. Unterschiedliche Funktionsgruppen und Stereochemie bestimmen oft den Geruch und das Gehirn interpretiert die Signale zu Mustern die sich je nach Kontext unterscheiden.
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#4
Vielleicht ist der Eindruck einfach eine Illusion des Gehirns und die Lösung trägt noch andere Duftstoffe bei. Manchmal wirkt der Geruch wie eine Mischung aus Trennung und Temperatur und der neue Duft ist gar nicht die Ester selbst sondern das Ergebnis von Lösungsmittelrückständen oder Reaktionsnebenprodukten.
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#5
Was wenn die Frage selbst schon zu eng ist und der Geruch einfach ein Spiegel unserer Aufmerksamkeit wäre?
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