Ich habe letztens auf einer längeren Autobahnfahrt mal wieder den Bordcomputer beobachtet und mich gewundert. Bei konstanten 130 km/h zeigte er einen deutlich höheren Verbrauch an, als ich es von meiner alten Strecke mit mehr Gefälle und Kurven in Erinnerung hatte. Das hat mich ins Grübeln gebracht, ob die reine Geschwindigkeit wirklich der größte Faktor ist oder ob die Streckenbeschaffenheit einen größeren Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch hat, als man denkt.
Boah das trifft einen Nerv. Bei 130 wirkt der Kraftstoffverbrauch oft höher als man denkt und plötzlich merkt man, dass Luftwiderstand Straßenlage und selbst der Wind mitspielen statt nur die Zahl zu sagen.
Beim Fahren mit konstanter Geschwindigkeit hängt der Kraftstoffverbrauch maßgeblich vom Luftwiderstand ab. Der benötigte Aufwand steigt mit dem Luftwiderstand der ungefähr das Quadrat der Geschwindigkeit hat und Steigungen verändern die Last am Motor.
Vielleicht war die ältere Strecke bergab oder glatt und der Eindruck eines geringen Verbrauchs täuscht, weil Klima oder Reifen sich anders bemerkbar machen.
Ist die Frage überhaupt sinnvoll oder geht es um eine Mischung aus Faktoren die sich gegenseitig verstärken?
Vielleicht geht es eher um Gesamteffizienz statt um eine einzelne Größe und man sollte Aerodynamik Reifendruck Rollwiderstand Klima und Fahrweise zusammen sehen.
Kraftstoffverbrauch ist eine Rezeptur aus vielen Zutaten Geschwindigkeit ist nur eine davon.