Ich sitze hier und denke über die letzte Projektwoche an der Schule nach, wo wir komplett ohne Noten gearbeitet haben. Es war irgendwie befreiend, aber jetzt frage ich mich, ob das bei den Schülern wirklich etwas nachhaltig bewegt hat oder ob es nur eine schöne Abwechslung war. Mir fehlt ein bisschen der Maßstab, um das einzuordnen.
Das klingt befreiend, als hätte man die Last der Noten abgeworfen und den Kopf wieder frei atmen lassen.
Ohne Noten entsteht oft eine andere Messlatte, man setzt auf intrinsische Neugier und konkrete Lernziele, ob das länger anhält hängt davon ab wie das Feedback in dieser Woche weiterwirkt.
Vielleicht dachten die Schüler einfach der Stress sei weg und haben gelächelt, doch dabei bleiben oft Verhaltensmuster unberührt.
Ich frage mich ob eine Woche ohne Noten wirklich etwas beweist oder ob das nur eine Ausnahme ist die man leicht vergisst.
Vielleicht geht es gar nicht um Leistung sondern um Lernkultur wie sich das Umfeld verändert wenn Bewertung in den Hintergrund tritt.
Glaubst du dass diese Erfahrung dauerhaft bleibt oder ist es eher eine schöne Erinnerung an eine besondere Woche?