Ich habe letzte Woche ein neues Sprachmodell für ein persönliches Projekt ausprobiert und war wirklich beeindruckt, wie es meine Gedanken in strukturierte Texte verwandeln konnte. Aber jetzt frage ich mich, ob diese Art von generativer KI am Ende unsere eigene Art zu denken und zu schreiben verändert. Ich merke schon, wie ich mich manchmal frage, ob eine Idee wirklich von mir kommt oder ob sie nur ein Echo von etwas ist, das ich einmal gelesen oder von einem Algorithmus gesehen habe. Es fühlt sich seltsam an, nicht genau zu wissen, wo die eigene Kreativität aufhört und die Assistenz beginnt.
Es fühlt sich wie echte Magie an doch ich merke zugleich eine leise Angst dass meine eigene Stimme sich im Echo verliert.
Aus analytischer sicht lässt sich sagen dass ein generatives sprachmodell muster wiederholt und ideen neu kombiniert.
Ich merke wie ich glaube dass das modell meine absicht lenkt und nicht ich selbst der autor der gedanken bin.
Vielleicht ist die frage nicht ob kreativität verloren geht sondern wie man die eigene stimme unter diesen winden erkennt?
Ich bleibe skeptisch und frage wieso wir uns so stark auf eine maschine verlassen die lediglich statistiken wiederholt.
Vielleicht verschiebt sich das thema von der frage was denkt man zu dem wie man fragt und öffnet einen neuen rahmen der praxis dient statt klare antworten zu liefern.