Ich spiele jetzt seit ein paar Monaten regelmäßig mit einer festen Gruppe, und irgendwie fühlt es sich an, als würde ich mich nicht richtig verbessern. Die anderen machen oft scherzhafte Kommentare, wenn ich einen einfachen Fehler mache, und das nagt echt an mir. Ich frage mich, ob dieser ständige Gruppenzwang vielleicht sogar meinen Fortschritt behindert. Manchmal überlege ich, ob ich einfach alleine spielen sollte, um in meinem eigenen Tempo zu lernen, aber dann würde ich ja den ganzen sozialen Aspekt vermissen.
Ja das kenne ich nur zu gut. Wenn ständig Witze über Fehler gemacht werden, nagt das am Selbstvertrauen und am Gefühl wirklich Fortschritt zu machen.
Vielleicht liegt der Stolperstein weniger am Können als am Feedback selbst. Wenn Kommentare spaßhaft sind bleibt unklar was du eigentlich besser machst. Klare Regeln fürs Feedback könnten helfen.
Vielleicht drehen sich die Witze ja nur um Kommunikation und nicht um dich. Die Gruppe denkt vielleicht du willst schneller vorankommen dabei willst du nur den Spaß behalten.
Ich zweifle ein bisschen an dem Gruppenzwang. Vielleicht ist es nur Bequemlichkeit nicht der Druck und du spielst mit dir selbst Versteckspiel Wer traut sich wirklich was zu riskieren.
Vielleicht hilft es zwei Räume zu schaffen Training für dein eigenes Tempo und normales Spielen mit der Gruppe So bekommst du beides Fortschritt und Socialleben.
Wenn du von Deliberate Practice gehört hast könnte das Konzept nützlich sein gezieltes Üben mit messbaren Zielen statt nur im Gruppenspiel zu improvisieren ohne zu erklären wie