Ich stehe gerade wirklich vor einer Frage, die mich beschäftigt. Seit einiger Zeit fotografiere ich fast nur noch in Farbe und merke, wie ich automatisch nach bestimmten Kontrasten und Stimmungen suche. Neulich habe ich dann eine ganze Serie in Schwarz-Weiß entwickelt, einfach so aus einem Impuls heraus. Die Wirkung war komplett anders, als ich es gewohnt war – plötzlich ging es nur noch um Formen und Licht, und die Farben, auf die ich mich sonst so verlasse, fehlten einfach. Jetzt frage ich mich, ob diese Art zu sehen meine Arbeit mit dem Farbfilm vielleicht unbewusst verändert hat. Ich bin unsicher, ob ich dadurch etwas gewonnen habe oder ob es mich einfach nur von meinem eigentlichen Weg abgebracht hat.
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Wie beeinflusst schwarzweiß meine fotografie und mein stil in einer serie?
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