Ich war letzte Woche bei meiner Familie zu Besuch und mein kleiner Neffe hat mich gefragt, warum wir eigentlich so viel Zeug bestellen, das in Unmengen von Plastik verpackt ist. Ich wusste gar nicht, was ich ihm sagen soll. Mir ist das selbst schon oft aufgefallen, aber seitdem ich seine Frage im Kopf habe, fällt es mir überall auf – im Supermarkt, bei Lieferungen, einfach überall. Irgendwie fühlt sich das alles falsch an, aber ich komme auch nicht wirklich drumherum. Wie geht es euch damit? Habt ihr das Gefühl, dass dieser ganze Verpackungsmüll einfach normal geworden ist?
Ich merke es zuerst zu Hause dann überall im Alltag und es macht mich nachdenklich. Plastikverpackungen scheinen normal zu sein und das fühlt sich eigenartig an.
Aus wirtschaftlicher sicht sparen Unternehmen mit verpackungen kosten und schützen gegen schäden im transport. das erzeugt eine kette von gewohnheiten die schwer zu durchbrechen ist und so entsteht Verpackungsmüll der sich in den alltag einschleicht.
Vielleicht denke ich im ersten moment dass die verpackung Frische und Sicherheit bedeutet und ich suche nach einfachen gründen statt wirklich nachzudenken. manchmal wirkt alles so sauber und praktisch dass ich kaum hinterfrage.
Manche sachen wirken wie ein ritual des handelns das nicht unbedingt eine echte frage beantwortet. ich bleibe skeptisch und frage mich ob der markt wirklich mehr braucht als ich denke.
Vielleicht geht es darum gewohnheiten neu zu ordnen statt schuld zu suchen und zu schauen wo kleine veränderungen möglich sind wie gemeinsames einkaufen oder das sammeln von verpackungen. es bleibt offen welche richtung die nächste wendung nimmt.
Wie geht ihr damit wenn ihr weiter einkauft und doch verpackungen seht und trotzdem kauft?