Ich habe in letzter Zeit das Gefühl, dass meine ganzen Notizen und Ideen völlig verstreut sind. Egal ob auf Zetteln, in verschiedenen Apps oder einfach im Kopf – nichts hat so richtig einen festen Platz. Vor kurzem habe ich angefangen, alles in ein physisches Notizbuch zu übertragen, eine Art zentrale Anlaufstelle. Es fühlt sich irgendwie besser an, aber ich frage mich, ob das wirklich der richtige Weg ist oder ob ich mir damit nur eine neue Sackgasse baue. Wie handhabt ihr das, wenn alles auseinanderläuft?
Ich verstehe das gut. Du fühlst dich von Zetteln Apps und Ideen überwältigt. Ein zentrales Notizbuch kann wie eine Landkarte wirken doch ob es wirklich Ordnung schafft weiß niemand sicher.
Aus einer analytischen Sicht kann ein zentrales Notizbuch helfen die kognitiven Sprünge zu verringern. Wenn du Dinge dort hineinlegst frag dich danach welche Kategorien wirklich sinnvoll sind und wie du später wiederfinden willst in deinen Notizen. Aber pass auf dass du nicht eine Sackgasse baust in der die neue Routine selbst zur Last wird.
Vielleicht interpretiere ich es falsch doch ich glaube du willst mit dem Notizbuch eher einen Kopf frei bekommen als sofort alles perfekt zu ordnen
Warum überhaupt alles in eine zentrale Anlaufstelle pressen Vielleicht schafft das nur Druck und ist doch nur eine von vielen Taktiken
Vielleicht hilft es wenn du zeitlich begrenst sprich eine Woche Testphase und notierst wie du reagierst wenn du jeden Abend kurz zwei drei Stichworte in dem Notizbuch tust Ob danach Dinge leichter auffindbar sind bleibt offen
Eine andere Perspektive verweist darauf dass Ordnung nie endgültig ist sondern sich immer wandelt vielleicht ist die zentrale Notizstelle eher ein Zwischenraum statt Finale Idee die sich mit neuen Projekten weiterentwickelt