Ich sitze hier und schaue auf die Rechnung für unseren letzten Familieneinkauf und frage mich ernsthaft, wie das weitergehen soll. Mein Gehalt ist eigentlich ganz ordentlich gestiegen in den letzten zwei Jahren, aber gefühlt komme ich trotzdem mit jedem Monat schlechter über die Runden. Das ist nicht mehr nur das gelegentliche Jammern über teurere Milch, sondern ein permanentes Gefühl, dass der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Ich verstehe einfach nicht mehr, wo das ganze Geld hingeht, obwohl wir kaum noch Luxus haben. Geht das nur mir so, oder erlebt ihr das auch, dass eure Kaufkraft einfach nicht mehr mitkommt?
Du bist nicht allein mit diesem mulmigen Gefühl. Ich lese deine Zeilen und merke wie sich der Alltag plötzlich schwer anfühlt obwohl der Lohn gestiegen ist.
Vielleicht liegt es nicht nur am Gehalt sondern an der Kaufkraft die sich verschiebt Preise steigen schneller als Löhne und Rabatte funktionieren nicht mehr wie früher das hat Einfluss auf jeden Einkauf.
Vielleicht gehst du davon aus dass die Teuerung der Dinge das Hauptproblem ist doch man könnte auch sagen es geht um Gewohnheiten und Blickweisen Wir sehen den Kassensturz oft als Spiegel der Schuld.
Ist die Frage selbst nicht auch eine Art Widerstand gegen die Zeiten Wer sagt denn was normal ist wenn die Preise steigen?
Es klingt fast so als wolltest du die Schuld dem System geben aber manchmal ist es einfach die eigene Budgetfassung und die ungeplanten Ausgaben.
Vielleicht wäre es hilfreich den Blick zu verschieben und das Thema als Zeitaufwand zu sehen. Wie viel Arbeit nötig ist um die gleichen Dinge zu bekommen verändert den Druck.