Ich sitze hier und starre auf meine Gehaltsabrechnung und den Kontoauszug und frage mich, wie es sein kann, dass es am Ende des Monats trotz eines eigentlich ganz ordentlichen Gehalts immer so knapp wird. Ich habe keine großen Ausgaben für Luxus, aber es scheint einfach so zu zerrinnen. Vielleicht liegt es an den vielen kleinen, unbewussten Abos und dem Impulskauf beim Wocheneinkauf. Ich fühle mich, als würde ich mein Geld einfach nur verwalten, anstatt es wirklich zu kontrollieren.
Es fühlt sich an wie ein Loch im Portemonnaie am Monatsende obwohl das Gehalt ja da ist und die kleinen Ausgaben wie Abos und Impulskäufe Geld mitnehmen
Vielleicht ist der Gedanke zu simpel die Lücke liegt im Geldfluss der Woche von Lebensmitteln bis zu wiederkehrenden Kosten die man kaum benennt und doch jeden Monat mitnimmt
Vielleicht glaube ich ich habe alles im Griff und es liegt nur an den unbewussten Abos doch eigentlich sind es die kurzen Einkaufswege die kleine Entscheidungen zur Kontoführung machen
Vielleicht ist das System so gestaltet dass es wirklich leicht ist Geld auszugeben und nur selten Platz für Sparen bleibt
Ich könnte Geld nicht nur als Geld betrachten sondern als Energie Zeit oder Spiegel der Prioritäten Wenn ich das so sehe könnte man es wie ein Budget mit Lebenszeit rechnen
Was wäre wenn der Knackpunkt nicht das Budget ist sondern die Art wie Ziele gesetzt werden Würde eine andere Zielsetzung das Ausgabeverhalten verändern?