Ich sitze hier schon seit einer Stunde und starre auf meine Projektliste. Eigentlich läuft es ganz gut, aber ich habe das Gefühl, ich arbeite nur noch von Rechnung zu Rechnung. Mir fehlt irgendwie die Luft, mal einen Schritt zurückzutreten und zu schauen, wohin die Reise eigentlich gehen soll. Wie schafft ihr es, neben der täglichen Arbeit auch noch eine langfristige Perspektive im Blick zu behalten? Bei mir geht die strategische Planung immer direkt unter.
Das klingt nachvollziehbar du sitzt fest in der täglichen Arbeit und merkst der Blick nach vorne fehlt dir Luft zum Durchatmen und zu einer echten Orientierung
Vielleicht hilft es dir den Tag in zwei Blöcke zu teilen zuerst die aktuellen Aufgaben dann eine kurze Planungsminute die dir eine Richtung gibt ohne dich festzulegen
Du willst langfristig planen und ich höre regelrecht nach der großen Strategie fragen doch für den Moment wirkt es eher wie Druck der sich auf die Luft legt und der Alltag nimmt den Raum zum Atmen
Ich bleibe skeptisch denn ein strenger Plan der alles bestimmen soll fühlt sich oft wie ein Korsett an und die Kreativität kann darunter leiden
Vielleicht geht es um eine flexible Erzählung statt einer starren Roadmap schau welche Muster wiederkehren und lasse kleine Experimente zu statt zu warten bis alles perfekt passt
Ist es überhaupt sinnvoll die Frage zu beantworten oder ist es nicht viel wichtiger zu beobachten wie sich dein Umfeld wandelt und welche Schritte dich weiterbringen