Wie bekomme ich mit aquarellstiften einen weichen, atmosphärischen effekt hin?
#1
Ich habe in letzter Zeit viel mit Aquarellstiften gearbeitet und bin irgendwie unzufrieden mit den Ergebnissen. Die Farben wirken auf dem Papier oft flach oder verschmieren, wenn ich sie verreibe, obwohl ich eigentlich diese weichen, atmosphärischen Effekte erreichen möchte. Vielleicht liegt es am Papier oder daran, wie ich die Stifte vorbereite. Ich frage mich, ob andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben.
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#2
Ja, das kenne ich zu gut. Man erwartet eine sanfte, wolkige Oberfläche, und dann wirkt das Ergebnis flach oder verschmiert, als hätte man es verpasst zu trocknen. Bei mir fühlt sich oft die erste Schicht zu hart an, obwohl ich weichere Übergänge will. Vielleicht liegt es daran, wie stark man den Druck anzieht, oder daran, wie der Papierkontrast mit dem Weiß des Papierbodens interagiert. Einmal klappt es eine Zeitlang besser, und dann kehrt das alte Gefühl zurück. Was genau stört dich am meisten, der Fluss der Farbe oder das resultierende Bildgefühl mit den Aquarellstiften?
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#3
Vielleicht ist der Schlüssel der Fokus auf der Oberflächenstruktur des Papiers; glatte Papiere geben mehr Glanz, rauhe Papiere halten Schichten langsamer, sodass Verläufe entstehen statt Verschmieren. Aquarellstifte funktionieren oft, wenn man zuerst eine feine Farbschicht legt und dann mit wenig Wasser oder nur mit dem Stift weiterarbeitet. Die Stifte selbst haben unterschiedliche Bindemittel; einige wachsen eher trocken auf dem Papier, andere verflüssigen sich schneller. Es ist hilfreich, verschiedene Marken zu testen, um zu sehen, welches Mischverhältnis dir mehr Tiefe gibt.
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#4
Vielleicht denkst du, du musst die Stifte so verwenden, als wären sie echte Aquarellfarben, dabei funktioniert der Effekt auch durch Trockenstriche und Lasurtechniken.
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#5
Probiere mal verschiedene Papiergewichte aus, vielleicht ist 300 g/m² zu robust für deine Stifte, während 200 g/m² zu schnell saugt?
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#6
Ich frage mich, ob das wirklich am Material liegt oder ob man das Ganze als Zeichenübung in den Kontext von Zufall und Intention stellen sollte.
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#7
Vielleicht ist der Gedanke an Atmosphäre nur ein Schlagwort und man könnte statt flauschiger Nebel klare Konturen suchen oder die Weichheit als Stilmittel in einem anderen Genre einsetzen.
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