Ich stehe gerade vor einer Entscheidung bei unserem Newsletter und bin mir unsicher. Wir haben eine kleine, aber sehr engagierte Community aufgebaut, die unsere Inhalte wirklich schätzt. Jetzt überlege ich, ob wir den Frequenz erhöhen sollten, um präsenter zu bleiben, oder ob das eher als aufdringlich empfunden wird. Ich möchte einfach nicht, dass unsere Abonnenten das Gefühl bekommen, wir würden sie mit Inhalten zuschütten. Andererseits haben wir so viel zu teilen. Wie handhabt ihr das bei euren eigenen Projekten?
Es fühlt sich an als würde eine kleine, begeisterte Community wirklich zu einer Familie werden. Die Idee öfter zu schicken hat glitzernde Verlockungen, aber gleichzeitig auch die Angst dass Inhalte wie Radiergummi wirken und man zu viel auf einmal bekommt. Wenn es gelingt könnte die Verbindung stark bleiben.
Eine vernünftige Methode wäre eine Testphase mit zwei Varianten und klaren Kennzahlen wie Öffnungsrate und Feedbackquote. Man startet klein und evaluiert nach zwei bis vier Wochen ob mehr Frequenz Sinn macht oder nicht. Passt das so zu eurem Content Rhythmus?
Ihr könntet doch jeden Tag einen kurzen Schnappschuss senden weil ihr so viel zu berichten habt und eure Community dann permanent im Blick bleibt.
Frequenz wirkt wie ein Stichwort aber die Frage bleibt ob Präsenz wirklich der Vorteil ist oder nur Lärm. Vielleicht geht es mehr um Timing als um Anzahl der Sendungen und das Verständnis der Leser.
Vielleicht ist der zentrale Gedanke nicht mehr Recherche der Frequenz sondern wie man Leser aktiv beteiligt. Eine Serie von Formaten ihren eigenen Rhythmus finden zu lassen könnte überraschen statt zu überreden. Man könnte Formate wie Beispiele Geschichten oder kurze Umfragen mischen.