Wie bleibe ich bei allen routinen lebendig, ohne auszubrennen?
#1
Ich sitze hier am Küchentisch und starre auf meinen überfüllten Kalender. Eigentlich mache ich ja alles "richtig" – ich meditiere, gehe joggen, versuche gesund zu kochen. Aber irgendwie fühlt sich das alles wie eine weitere To-Do-Liste an, die ich abarbeiten muss, statt wie etwas, das mich wirklich nährt. Ich frage mich, ob dieser ganze Fokus auf Selbstoptimierung nicht manchmal das Gegenteil von dem bewirkt, was er soll. Wie geht ihr damit um, wenn die ganzen guten Routinen plötzlich wie ein leeres Ritual wirken?
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#2
Mir geht es oft so. Wenn der Kalender explodiert und jede gute Routine sich wie eine Pflichtliste anfühlt statt wie Nahrung für mich. Atme ich tief und frage was davon überhaupt bleibt.
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#3
Aus analytischer Sicht ist die Struktur einer Routine nicht automatisch hilfreich. Sie kann zu einer Form von Selbstoptimierung werden die eher kontrollieren will als nähren. Wer kennt das nicht. Wenn das Ziel sich verengt und Raum für Spontaneität verschwindet Dann verliert das Ganze an Lebenswärme. Was macht das mit dir?
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#4
Vielleicht ist das kein Problem sondern eine versteckte Einladung. Auch ein kleines Luftholen zwischen zwei Aufgaben kann Nahrung sein. Ich denke die Frage muss erst mal ruhen bevor sie Antworten findet.
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#5
Vielleicht ist der Gedanke zu streng. Du könntest statt Pushen mal Poesie des Alltags üben. Ja ich weiß klingt blöd. Doch wenn du den Kalender abschraubst und den Blick auf den Atem legst wird die Routine plötzlich menschlicher nicht weniger anspruchsvoll aber ehrlicher.
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