Ich habe letztens wieder angefangen, alte X-Men-Comics zu lesen, und bin irgendwie bei den ganzen Verzweigungen und Reboots hängen geblieben. Manchmal frage ich mich, ob ich mit den Charakteren noch mithalten kann oder ob sie sich zu weit von dem entfernt haben, was ich damals mochte. Das ist vielleicht eine blöde Frage, aber geht es euch auch manchmal so, dass ihr euch fragt, ob eine Comicreihe noch für euch gemacht ist?
Ja manchmal frage ich mich auch wie lange man mit den Charakteren mitgehen kann und ob der Abstand zu früherem Stil zu groß wirkt wenn ich alte Bände lese X Men
Aus analytischer Sicht hängt der Reiz oft am Konflikt der Protagonisten und am Evolutionstrend des Universums doch das Wechseln der Prämissen macht es schwer emotional auf dem gleichen Niveau zu bleiben
Manchmal verwechsel ich die eigene Orientierung mit einer falschen Lesart und denke der Wandel wäre ein eigenes Ding obwohl es nur mein Gedanke ist
Was wenn der eigentliche Kern nicht mehr die Figuren selbst betrifft sondern das Erlebnis im Lesen und wie eine Gemeinschaft darüber spricht
Ich bleibe skeptisch manche Zeiten wirken wie Marketing schirm und ich frage mich ob das wirklich weiterführt oder nur verkauft wird
Vielleicht brauche ich einfach eine neue Schale der Idee statt der gleichen Geschichte neu zu versuchen und zu sehen ob X Men mir noch eine neue Perspektive bietet